Samstag, 12. November 2011

Home sweet home

Von: Ricarda Lisk

Ich bin zuhause. Nicht mal die Kälte macht mir was aus, so froh bin ich, dass ich wieder da bin. Naja, vielleicht ist das auch etwas übertrieben, schließlich kann man mit Geld alles regeln.

Wir sind also von Medellín noch Bogotá geflogen. Dort angekommen, haben wir es nach ein paar Anlaufschwierigkeiten (es gab doch kein angekündigter Hotelshuttle und unsere Buchung ist auch im System verschwunden) endlich ins Hotel geschafft. Am nächsten Morgen  begaben wir uns an den Delta Schalter, mit der Frage, ob wir nicht von Bogotá über Atlanta nach Haus fliegen könnten. Die Antwort war „ja“ und „3500,-Euro“ (pro Person). Nach dem ersten Schock, der durch die Höhenluft noch verstärkt wurde (Bogotá liegt auf 2600 m), machten wir uns also ans Verhandeln. Nach zwei Stunden, inklusive einem negativen Versuch beim Flughafenarzt einen gefälschten Impfpass zu bekommen, dem Abklappern von allen Fluggesellschaften, um irgendwie nach Costa Rica einreisen zu können, und sehr viel Geduld, schaffte es Javi tatsächlich den Preis auf ein knappes Zehntel zu drücken. Er spricht einfach das bessere Spanisch!! Somit konnten wir also am folgenden Tag von Bogotá nach Atlanta fliegen und dort unseren ursprünglichen Anschlussflug nach Hause nehmen.

Nach dieser Aktion waren wir allerdings so erledigt, dass wir erst mal einen riesen Burger (mit Guacamole = gesund) gegessen haben und ins Kino gegangen sind. Der Filminhalt übertraf allerdings unsere Erlebnisse, was aber normal ist. Schließlich sind wir nicht in Hollywood…