Sonntag, 03. Juli 2011

Europameisterschaften in Pontevedra/Spanien

Von: Ricarda Lisk

Bei den bisherigen Rennen hatte Pontevedra selten Glück mit dem Wetter. Oft regnete es, bei Temperaturen um die 10°C.

Letztes Wochenende war es genau umgekehrt. Wir hatten bis zu 35°C im Schatten, der Wind war genauso heiß und die Sonne stand um 12:30 Uhr (unserer Startzeit) natürlich am höchsten. Selbst die Wassertemperatur war über 20°C, so dass wir ohne Neo schwammen.

Das Schwimmen verlief ganz gut. In der zweiten Runde musste ich ein paar Plätze einbüßen, weil wieder ein Mädchen konstant versucht hat mein Bein zu fassen und ein weiteres mir ihren Ellenbogen bei jedem Zug in die Seite stieß. Da frag ich mich wirklich, warum die sich nicht einfach aufs Vorwärtskommen konzentrieren, bzw. tut das denen nicht genauso weh?

Auf dem Rad war ich anfangs noch in der zweiten Gruppe, allerdings konnten wir bald die Ausreiser einholen. Durch die Hitze fuhren wir nicht schnell und ich war froh im Hauptfeld zu sein.

Nach einem guten Wechsel kam aber wieder die Situation, die ich befürchtet hatte. Meine Beine wollten einfach nicht schneller. Sie fühlten sich an wie Blei und ich konnte mich nicht ausbelasten. Trotzdem blieb ich noch in der Top20 und finishte auf dem 18. Platz.

Ich kapier es einfach nicht. Meine Laufzeiten im Training waren wirklich gut und auch die Koppelläufe waren in Ordnung. Auf dem Rad habe ich keine Probleme und beim Schwimmen konnte ich wieder meine normale Leistung zeigen. Jedenfalls werde ich das nun nochmal gründlich analysieren und hoffen, dass es beim nächsten Wettkampf nun endlich besser wird.

Infos zum Rennen: http://www.triathlon.org/news/article/
emmie_charayron_fra_claims_first_european_championship_title/