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		<title>Rici's Blog</title>
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		<description>Ricarda Lisk - Triathletin - Olympische Distanz</description>
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			<title>Rici's Blog</title>
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			<description>Ricarda Lisk - Triathletin - Olympische Distanz</description>
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		<lastBuildDate>Thu, 23 May 2013 11:09:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>ETU Europameisterschaften Half Challenge Barcelona 4. Platz</title>
			<link>http://www.ricardalisk.de/index.php?id=25&#38;L=0&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=404&#38;cHash=d259547ff7</link>
			<description>Ich habe immer gesagt, sowas mache ich nicht. Eine Mitteldistanz. Tja, und nun, bin ich doch eine...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Wegen der Radstrecke. Weil sie so bergig ist. Ich dachte, dass ich ja ganz gut Berge fahren kann. Dass es doppelt so anstrengend wird, habe ich dabei nicht bedacht.</p>
<p class="bodytext">Um 7 Uhr war Start. Mit 2000 anderen Mitstreitern stand ich am Strand von Calella und blinzelte in die gerade aufgehende Sonne. &quot;Wo denn die letzte Boje wäre&quot;, wurde ich von Maria Czesnik (POL) gefragt. &quot;Die sieht man von hier nicht&quot;, antwortete ich, &quot;einfach immer gerade aus am Strand entlang und irgendwann biegen wir dann ab.&quot;</p>
<p class="bodytext">Das Meer war mir zu kalt zum Einschwimmen. Aber im Endeffekt nutzte ich die 1,9 km Schwimmstrecke einfach als &quot;Aufwärmen&quot; und sparte mir so jeglichen unnötigen Kalorienverbrauch. Noch nie habe ich soviel gefrühstückt. Reis mit Spiegelei, Brot mit Banane und Ultra Sports Riegel. Meine Nahrungsaufnahme wird  mein Rennen bestimmen. Je mehr, desto besser. </p>
<p class="bodytext">Der Start war so relaxt, dass ich erst durch das kalte Wasser aufwachte. Es bildete sich gleich eine Vierergruppe inklusive Maria, Camilla Pedersen (DEN) und mir. Nach einem unspektakulären Schwimmen stieg ich mit Maria zusammen als erste aus dem Wasser. Im Wechselzelt (wow, das erste mal war ich in einem Wechselzelt mit 4000 Wechselbeutel,  zwei für jeden Athleten), setzten wir den Helm auf, machten die Startnummer rum und stopften den Neo in den Beutel. Danach ging's zum Rad und los. Nun hatte ich 90 km vor mir. Verrückt! </p>
<p class="bodytext">Ich verfolgte eine Britin, die mit uns aus dem Wasser kam. Camilla war schon nach wenigen Metern unserem Blick entschwunden. Einfach &quot;dranbleiben&quot;. Wobei das &quot;dranbleiben&quot; ein 12-m-Abstand bedeutete. Der Radkurs war echt ein Highlight. Über drei Berge, an zwei Naturparks vorbei, durch typische katalanische Örtchen. Mit Zuschauern im Pyjama und Bademantel an der Strecke. Für Spanier, Entschuldigung, Katalanen war der Wettkampf definitiv zu früh!</p>
<p class="bodytext">Anfang des zweiten Berges flog Eva Wutti (AUT) an mir vorbei. Ich kam mir total langsam vor. Danach überholte ich einen Russen. Da ging es mir schon wieder besser. Der zweite Berg war länger und steiler. Meine Beine brannten wie die Hölle. Und ich hatte noch nicht mal die Hälfte. Also ein Stück Riegel in den Mund und nachspülen. Endlich erreichte ich den höchsten Punkt und die 40 km Marke. Normalerweise geht's jetzt auf die Laufstrecke, dachte ich mir noch kurz und verfolgte einen Finnen in der kurvigen Abfahrt. Und überholte ihn. Meine &quot;Fernweg&quot; Lightweight Laufräder machten ihre Arbeit perfekt. In der aerodynamischsten Position, im dicksten Gang und dem Wind um die Ohren kam ein richtiges Glücksgefühl auf. Ich fand mich echt schnell! Zumindest hatte ich das beste Material. Als es den letzten Berg hoch ging, kamen wieder die Schmerzen und die Erkenntnis, das ich zwar nun bald wieder in Calella bin, aber den zweiten Halbmarathon meines Lebens vor mir habe. Sofort drückte ich mir den Inhalt meines letzten Gels in den Mund. Mit Koffein. Jetzt darf ich ja nicht nachlassen. </p>
<p class="bodytext">Wie cool war doch der Überraschungsschrei meiner Betreuerin Lisa, als ich nur kurz hinter meiner Konkurrenz als Fünfte an ihr vorbei fuhr. Ha! Da war ich mal stolz auf mich. Also, das Radeln habe ich überlebt, nun ging's auf die Laufstrecke!</p>
<p class="bodytext">Wie gut, dass man sich direkt nach dem Absteigen auf sein Rad stützen kann. Schmerz lass nach! Und jetzt soll ich 21 km laufen? Oh oh. Also erstmal Rad abstellen, wieder zum Wechselzelt, Schuhe (und Socken) an, Helm in den Beutel und los. Nicht zu schnell anlaufen, hatte man mir geraten. Aber was ist zu schnell, was ist zu langsam? Leider lies ein brennender Schmerz in meinen unteren Schienbeinen nicht nach. Ist das normal? Tut das jedem so weh? Himmel, das halte ich keine 21 km aus! Außerdem musste ich mal auf die Toilette. Seit 2 Stunden schon ungefähr. Was ein Dilemma. Nach ca. 5 km traf ich dann die Entscheidung kurz anzuhalten und meine Füße zu lockern. Aufs Klo zu gehen war mir zu peinlich, das macht doch kein Profi. Aber die 10 Sekunden Pause taten echt gut. Nach einem weiteren Kilometer waren die Schmerzen weg. Das muss tatsächlich von der ungewohnten Sitzposition gekommen sein, weil meine Asics DS Racer waren eine gute Wahl. Leicht und trotzdem mit ausreichender Dämpfung. </p>
<p class="bodytext">So &quot;trottete&quot; ich also mit einem 4'er Schnitt vor mich hin. Schneller konnte ich nicht, und langsamer zum Glück auch nicht. Da der Kurs sehr verwinkelt war, teilweise mit Sandboden, wurde es mir aber nicht langweilig. Zudem waren nun schon viele der Jedermänner auf der Strecke, zwischen denen ich mich durchschlängelte. Es war jedenfalls sehr angenehm nicht alleine zu sein. </p>
<p class="bodytext">Bei Kilometer 17 blinkte das erste Mal meine Tank...äh, Energie-Lampe. Gut, weit war es ja nicht mehr. Bei Kilometer 18 stand Kollege Pedro an der Strecke und zeigte auf eine total fertige Eva Wutti 10 m vor mir. &quot;Das ist Platz 4! Vamos Ricky!&quot; Wie, was? Ich checkte erstmal gar nichts. Das ist ja krass. Ich hatte mich schon total  mit dem fünften Platz angefreundet. Ich riss mich nochmal zusammen, lief an ihr vorbei und wankte tatsächlich als Vierte ins Ziel. </p>
<p class="bodytext">Ahhhhh, endlich konnte ich mich hinsetzen. Oh Mann, war ich fertig. Total leer. Echt verrückt, was sich Menschen so antun. Und doch kapierte ich es in genau diesem Moment warum. Obwohl mein erster Gedanke war, dass ich sowas nie wieder machen werde, war ich stolz auf mich, dass ich es geschafft habe, dass ich überhaupt in der Lage bin, so eine Herausforderung zu bewältigen. Und so geht es wohl jedem. Das Triathlon-Syndrom machte sich bemerkbar. Auf Facebook kommentierte Pascal &quot;Morgen schaust du dann bestimmt wo du die nächste (Mitteldistanz) machen kannst &quot; Ob er Recht hat??? :-)</p>
<p class="bodytext">Zum Schluß ein riesen Dank an meine Betreuerin Lisa (Power, Ricky!!!) und natürlich an meine Sponsoren Stevens, Asics, Lightweight, Ultra Sports, Sailfish, Haero Carbon und Sanitätshaus Gunser. Mit dem Beste vom Bestem geht doch alles total Easy! </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Ergebnisse: <a href="http://www.triathlon.org/results/result/2013_barcelona_etu_challenge_middle_distance_triathlon_european_championshi/259197" target="_blank" >www.triathlon.org/results/result/2013_barcelona_etu_challenge_middle_distance_triathlon_european_championshi/259197</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Blog</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 23 May 2013 11:06:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Erster Platz  Einzel &amp; Team beim World Triathlon Promaster in Banyoles</title>
			<link>http://www.ricardalisk.de/index.php?id=25&#38;L=0&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=402&#38;cHash=a4ffa4d252</link>
			<description>Nachdem ich in Waiblingen für mein Team vom VfL Waiblingen startete, war ich nun für mein...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Es war das erste Rennen der neuen spanischen World Triathlon Promaster Serie (Olympische Distanz, Windschatten frei).  </p>
<p class="bodytext">Nerea Castro und Eva Ledesma waren meine Kolleginnen und zusammen hatten wir gute Chancen auf den Sieg. Entsprechend motiviert sprangen wir in den noch recht kühlen wunderschönen See von Banyoles. Mit meiner stärksten Konkurrentin Marina Daimlacourt zusammen kam ich als zweite aus dem Wasser. Mit noch zwei anderen Mädels bildeten wir die Führungsgruppe und fuhren einen recht großen Vorsprung heraus. Somit fiel die Entscheidung auf der Laufstrecke. Ich puschte den ersten Kilometer, Marina den zweiten. Danach erhöhte ich ein wenig das Tempo und konnte ein Lücke reisen. Mein Ziel war es auch meine momentane Laufform zu testen. Leider waren aber meine Beine von der zweitägigen Reise noch sehr schwer. </p>
<p class="bodytext">Marina konnte ich allerdings auf Distanz halten und überquerte in 2:02,21 h als erste die Zielline. Mit Evas fünften Platz und Nereas zwölften gewannen wir zudem locker die Mannschaftswertung. </p>
<p class="bodytext">Als nächstes steht in zwei Wochen meine erste Half-Challenge in Barcelona an, die zugleich die ETU Europameisterschaften sind. Darauf bin ich echt mal gespannt! </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Ergebnisse: <a href="http://www.triatlon.org/competiciones_13/sites/banyoles/resultados/2013.WTP.World.Triathlon.Promaster.Femenino.pdf" target="_blank" >www.triatlon.org/competiciones_13/sites/banyoles/resultados/2013.WTP.World.Triathlon.Promaster.Femenino.pdf</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Blog</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 06 May 2013 14:10:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Sieg in Waiblingen und zweiter Platz mit der Mannschaft</title>
			<link>http://www.ricardalisk.de/index.php?id=25&#38;L=0&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=400&#38;cHash=7f2b6b8ae0</link>
			<description>Beim Auftakt der Baden-Württemberg Triathlon Liga in Waiblingen siegte ich in der Einzelwertung und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Wie toll ist es doch Zuhause zu starten! Mit dem Rad fuhr ich von der Garage direkt zur Wechselzone, nachdem ich noch schnell meinen neuen ultraleichten Carbon-Lenker von Haeron Carbon mit langen Hörnchen aufgerüstet hatte. </p>
<p class="bodytext">Das erste Rennen der Baden-Württemberg Triathlon Liga war ein Sprintwettkampf (500-20-5,4) mit Jagdstart. Das hieß, alle 20 Sekunden startet eine Athletin im Freibad und absolvierte die Strecke alleine, also ohne auf dem Rad im Windschatten zu fahren. Unser frisch gegründetes Team vom VfL Waiblingen bestand aus Steffi Fischer, Manuela Heimerl, Kristin Buser und mir. Ich ging als Vorletzte an den Start. </p>
<p class="bodytext">Das Jagdstartprinzip finde ich eine super Lösung im Freibad. Man weiß zwar während dem Rennen nie, wo man genau steht, aber die Drängelei am Start ist somit umgangen. Schon beim Schwimmen überholte ich einige Mädels und machte mich auf die Radstrecke. Mit einem sehr selektiven Profil, breiten Straßen und gut auszufahrende Kurven, ist die Strecke ein Traum. Allerdings auch sehr anstrengend. Daher freute ich mich schon auf die flache Laufstrecke entlang der Rems durch die Talaue. Der Wettkampf war für mich auch ein kleiner Leistungstest, wie meine Laufform momentan ist. In der zweiten Runde bog gerade ein Athlet auf seine erste Laufrunde und so konnte ich mich an ihn ranhängen, was ja beim Laufen erlaubt ist. Somit steigerte ich nochmal das Tempo und lief in einer Gesamtzeit von 1:01,07 Stunden ins Ziel und gewann damit die Einzelwertung.</p>
<p class="bodytext">Eine freudige Überraschung war unser Mannschaftsergebnis. Dank einer starken Leistung von Manuela, Kristin und Steffi wurden wir auf Anhieb zweite. Das war doch ein super Start!</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Ergebnisse unter: <a href="http://baden-wuerttembergischer-triathlonverband.de/news/aktuelle-news/news-details/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=451&amp;cHash=2f4fa22f2032b28d03eb21d1a0762c22" target="_blank" >baden-wuerttembergischer-triathlonverband.de/news/aktuelle-news/news-details/</a> </p>]]></content:encoded>
			<category>Blog</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 01 May 2013 23:11:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Dritter Platz beim &quot;Escape from Alcatraz&quot;</title>
			<link>http://www.ricardalisk.de/index.php?id=25&#38;L=0&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=398&#38;cHash=1a985bcb96</link>
			<description>Ok, ganz ehrlich, ich hatte Angst. Vor den 2,3 km Schwimmen in 10'C kalten Wasser. Vom Boot, dass...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Das Boot ist weit weg, das Ufer noch fern und ich irgendwo mit 2000 weiteren Verrückten in der Bucht von San Francisco. </p>
<p class="bodytext">Nun, ich habe überlebt und hier kommt die Story:</p>
<p class="bodytext">Um 3:40 Uhr klingelte der Wecker. Das war allerdings nur halb so schlimm. Da ich erst Mittwoch anreiste, war ich noch auf Europazeit eingestellt. Zum Frühstück gab es ein paar Ultra Sports Riegel, plus Banane und Brot. Danach umziehen und los in der Dunkelheit zur Wechselzone. Um 6 Uhr fuhr der letzte Shuttel zum Pier 3, wo um 6:30 Uhr die mit 2000 Triathleten vollgestopfte &quot;Francisco Bell&quot; ablegte. Nur knapp 100 m von Alcatraz entfernt, hielt das Boot und wir stellten uns an der Reling auf. Das Wasser hatte diese kalte milchig hellblaue Farbe, die Wellen bildeten Schaumkronen und der Wind blies uns um die Ohren. Weiß eigentlich jemand wo wir hinschwimmen müssen?? Das war die allgemeine Frage. Es ging nämlich nicht direkt ans Land, sondern an einen weiter entfernten Strand, nahe der Golden Gate Bridge. Gesehen hat man den allerdings nicht. Zu allem Übel wurde mir in dem Moment auch noch klar, dass wir gegen, und nicht wie angekündigt mit der Strömung schwimmen müssen. Na toll. Naja, wenigstens war ich nicht allein. </p>
<p class="bodytext">Kurz vor dem Startschuss kam plötzlich die Durchsage, dass es eine Startverzögerung gibt. Ein riesiges Kreuzfahrtschiff fuhr gerade unter der Golden Gate Bridge durch und durchquerte unsere Schwimmstrecke. Dem wollten wir lieber nicht begegnen.</p>
<p class="bodytext">Aber dann ging es los. Zugekleistert mit Vaseline, mein Wettkampfanzug, ein Asics-Wärmeshirt, Neopren-Anzug und -Kappe, das war alles, was ich am Körper hatte, als ich mich vom Boot stürzte. Ich frage mich, was wohl die zwei Häftlinge anhatten, die erfolgreich ausgebrochen waren. Mir war jedenfalls kalt. Schon nach wenigen Metern wurde mein eh schon kurzer Armzug noch kürzer. Immer wenn ich oben auf einer Welle schwamm, sah ich, dass die Jungs sich immer weiter entfernten. Nach einer Weile war ich mit vier Mädels allein. Ich reihte mich ein und verfiel schnell in ein Mantra. Luft holen, Armzug, Luft holen, Armzug. Nach einer gefühlten Ewigkeit, wagte ich einen Blick zurück und sah das Boot weit entfernt. Das Ufer war allerdings nicht näher gekommen. In solchen Momenten überlegt man sich dann, ob man nicht doch etwas verrückt ist. Luft holen, Armzug....</p>
<p class="bodytext">Gefühlte Stunden später, schwamm ein Agegrouper an unserer kleinen Gruppe vorbei. Vom Strand keine Spur. Mir wurde langsam richtig kalt. Luft holen, Armzug...</p>
<p class="bodytext">Wie lange geht das denn noch??? Luft holen, Armzug...</p>
<p class="bodytext">Moment...kann das sein? Strand! Da ist der Strand. Das kam ja plötzlich!</p>
<p class="bodytext">Von lautem Jubel der Zuschauer begrüßt, torkelte ich nach knapp 31 min Schwimmzeit über den Strand. Meine Füße waren so gefühllos wie zwei Holzstumpen. Für die 800m bis zur Wechselzone wollte ich mir eigentlich Schuhe anziehen. Ich kam allerdings nicht rein. Also barfuß. Welch komisches Laufgefühl. </p>
<p class="bodytext">Am Rad angekommen, hatte ich zudem vor, mir ein Trikot und Handschuhe  überzuziehen. Fehlanzeige. Also, Helm auf und los. Ich wurde mit kräftigem Gegenwind begrüßt. Der kalt war. Auch das noch. </p>
<p class="bodytext">Die Radstrecke war sehr selektiv, bzw. außer den ersten zwei Meilen nur hoch und runter. So leicht wie ich die anderen Mädels berghoch überholte, so brutal schnell fuhren sie mir Berg runter davon. Keine Ahnung, ob es daran lag, dass sie auf ihren Zeitfahrrädern fuhren. Ich war trotzdem froh, dass ich auf meinem wendigen Stevens SLC unterwegs war.</p>
<p class="bodytext">Wie sehr freute ich mich aufs Laufen. Endlich warm werden. Ich lief los und drehte wieder um. Startnummer vergessen. Nach ca. 400m musste ich wieder anhalten. Meine rechte untere Wade verkrampfte sich so sehr, dass ich denTiming-Chip abmachen musste. Danach kam ich aber schnell in einen guten Rhythmus und überholte gleich mal zwei Mädels. Kurz vor der Golden Gate Bridge gingen die Treppen los. Was sehr praktisch war. So konnte ich meine verkrampfte Wade während dem Laufen etwas dehnen . Unter der GG-Bridge ging's durch und auf der anderen Seite wieder runter an den Strand. Es war bestimmt ein knapper Kilometer über Strand zu laufen. Die Aussicht, traumhaft! Aber dann kam die berühmte &quot;Sand Ladder&quot;. Wie viele Stufen sie hat, weiß ich gar nicht, aber das letzte Stück bin ich gegangen. Danach ging es nämlich noch weiter den Berg hoch, wofür man seine Kräfte brauchte. </p>
<p class="bodytext">Zu diesem Zeitpunkt wurde mir langsam bewusst, dass ich auf dem dritten Rang liegen konnte. Ich kannte meine Konkurrentinnen kaum und hatte vermutet, das Leanda Cave (Ironman Lang-und 70.3- Weltmeisterin) weit vor mir sein muss. Jedenfalls lief ich auf den letzten drei flachen Kilometern so schnell es ging und tatsächlich, als Dritte überquerte ich nach Heather Jackson und Sarah Groff (beide USA) in 2h 23 min die Ziellinie. </p>
<p class="bodytext">Ob ich das ganze nochmal machen würde? Klar, jetzt kenn ich ja den Weg! </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Ergebnisse: <a href="http://edge.raceresults360.com/rr360/race/nwzep2/#/results::1362380020229" target="_blank" >edge.raceresults360.com/rr360/race/nwzep2/</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Blog</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 04 Mar 2013 23:33:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Zweites Trainingslager auf Fuerteventura </title>
			<link>http://www.ricardalisk.de/index.php?id=25&#38;L=0&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=396&#38;cHash=93fb6f8548</link>
			<description>Und nun ist auch das zweite Trainingslager zu Ende. Ich bin ziemlich froh auf einen Ortswechsel,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Momentan sitze ich im Flieger zurück nach Pontevedra/Spanien. Dort werde ich allerdings nur vier Tage sein. Nächsten Mittwoch geht es nach San Francisco, wo ich meine ersten Triathlon machen werde. Den berühmten &quot;Escape from Alcatraz&quot;. Die Wassertemperatur beträgt zur Zeit gerade mal 10,7'C. Keine Ahnung, wie ich die 2,2 km Schwimmen überstehen werde, aber ich halte Euch auf dem Laufenden. </p>]]></content:encoded>
			<category>Blog</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 24 Feb 2013 23:05:00 +0100</pubDate>
			
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